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Bereits seit 2007 gehört die integrative Arbeit zu unserem Schulkonzept und wurde damals auch in unserem Schulnamen verankert.

Alles begann mit der Aufnahme einer Schülerin mit Downsyndrom, die bis 2012 an unserer Schule lernte und anschließend eine Lehrausbildung aufgenommen hat.

Mit ihr haben wir die ersten Schritte in der integrativen Lehrtätigkeit getan, immer in Zusammenarbeit mit Sonderpädagogen und Integrationshelfern. Trotz unserer anfänglichen Skepsis ist es uns gelungen, unser Vorhaben Integration erfolgreich umzusetzen. Neben den Erfahrungen, welche die tägliche Arbeit mit sich brachte, gehörten Fortbildungen und ein hohes Maß an persönlichem Engagement der Kollegen zu den Grundlagen unserer Tätigkeiten in diesem Bereich.

Es hat sich gezeigt, dass es erforderlich ist, auch die Schüler fit zu machen für die  integrative Arbeit, damit der gemeinsame Schulalltag bewältigt werden kann. Ein ganz besonderes Projekt hierfür führten wir mit dem Erfurter Institut für Berufsbildung und Sozialmanagement durch. In verschiedenen Workshops erstellten die Schüler unter Anleitung von Dozenten Materialien zum Thema, die in einer Broschüre zusammengefasst und veröffentlicht wurden. Im LRA Altenburg gab es außerdem eine Wanderausstellung mit Kunstwerken unserer Schüler, die nun in unserem Schulhaus zu sehen sind.

 

Eine andere Form der Integration erleben seit dem Schuljahr 2012/13 unsere Schüler der jetzigen Klasse 8a. Nach einer Einladung der „Regenbogenschule“ nahmen sie zusammen mit diesen Schülern an einer Sportveranstaltung am Hainbergsee teil. Dort betreuten sie eine Station und absolvierten in gemischten Gruppen die angebotenen Sportveranstaltungen und die abschließende Bootsfahrt.

Da dies allen viel Spaß gemacht hat, wurde diese Verbindung in den Folgejahren aufrecht erhalten. So konnten unsere Schüler bei der gemeinsamen Stadtrallye 2014 durch Altenburg auf Schnitzeljagd gehen und erfuhren nebenbei, wie schwer es sein kann einen Rollstuhl über das Pflaster der Fußwege zu schieben.

Im Gegenzug wurden die Schüler der Regenbogenschule zu einem Besuch in Rositz eingeladen. Auf dem „Bernsteinhof“ konnten sie Seife herstellen und die Tiere in der „Oase“ beobachten. Unterstützung hatten sie zum Abschluss auch von ihren Eltern, die den Tag mit einem Grillfest abrundeten.

Auch im nächsten Schuljahr sind weitere Projekte im Rahmen dieser Patenschaft geplant.

 

Stets bemühen wir uns, den Weg der integrativen Arbeit weiterzubeschreiten und weiterzuentwickeln. Hierfür beteiligten wir uns am Schulversuch GULP, der 2015 endete.

 

Außerdem sind wir eine der 31 Thüringer  "Startprojektschulen". Dieses Programm des TMBJS bietet Hilfe für Schulen bei der Entwicklung einer innovativen Lernumgebung. Für die Schulen bedeutet das neben Netzwerkarbeit mit anderen Bildungseinrichtungen auch ein erweitertes Fortbildungsangebot, finanzielle Unterstützung und Begleitung der Entwicklungsarbeit durch Schulentwickler und Berater. 

 

Wiederholt haben wir uns am Wettbewerb um den Jakob Muth Preis beteiligt und wurden in Anerkennung unserer Arbeit mit einer Urkunde geehrt. 

Besondere Aufmerksamkeit gilt auch im integrativen Bereich der Berufswahlvorbereitung. Die Schüler beteiligen sich an Praktika ebenso wie an Berufspraxis erleben  und können viele verschiedene Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben. Auch die kleinen Dinge zur täglichen Lebensbewältigung  werden vermittelt. So gewinnen die Kinder häufig auch ein kleines Stück Selbstständigkeit wie z.B. bei der Bewältigung des Schulweges, beim Einkaufen oder im Haushalt.

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